Heute werden wir Weedgummibärchen machen! Also: solche wie unsere Haribo-Bärchen, aber nicht für Kinder. Dieses Rezept ist für erfahrene Raucher gedacht oder wenn Sie andere Edibles als einen Space Cake probieren möchten. Die ungefähr 115 Gummibärchen, die Sie mit diesem Rezept machen werden, sind alle schön und stark. Ein Weedgummibärchen pro Person reicht aus, um sich mit Freunden oder nach einem Arbeitstag zu entspannen.

Inhaltstoffe und Gerät für die Herstellung von Weed-Gummibärchen

Für ungefähr 115 Gummibärchen (3,5 ml ~ THC-gehalte: 4 mg pro Stück).

Gerät

  • Ein oder mehrere Silicon-Gummibärchen-Formen
  • Grinder
  • Pipette (5 ml)
  • Feinmaschiges Käsetuch 
  • Küchenkordel (z.B. aus Baumwolle, Sisal oder Hanf)
  • Großer Topf
  • Kasserole

Zutaten 

  • 6 g Weed mit 15% THC
  • 80 ml Kokosöl (fest bei Zimmertemperatur)
  • 120 g Gelatinepudding / Wackelpudding (jell-o)
  • 7 g Gelatinepulver
  • 1/2 Teelöffel Soja-Lecithin
  • 3 Tropfen konzentrierte Cannabis-Terpene
  • 200 ml Fruchtsaft (ohne Fruchtfleisch)
  • 1/2 Teelöffel Zitronensäure

Schritt 1: Weed Decarboxylieren

Das Weed ganz fein mahlen. Bevor wir Weed essbar machen können, ist es notwendig, das Weed aktiv zu machen. Wenn Sie eine solche Cannabisknospe in den Mund nehmen und kräftig kauen, haben Sie außer einem bösen Grasgeschmack nur eine geringe Wirkung. Das liegt daran, dass die Substanz, die Sie hoch macht, THC, immer noch in einer inaktiven Form namens THCA eingeschlossen ist. Wenn Sie das „A“ von THC trennen, können Sie durch das Essen von Weed high werden. Wir nennen dies mit einem ausgefallenen Wort Trennungsdecarboxylierung. Die Frage ist also: Wie macht man das?

Diese Menge Weed (6 g) benötigen Sie für dieses Rezept.

Ganz einfach. Mit Wärmezufuhr und Zeit. In einem früheren Blog über die Herstellung von Space Cake haben wir ausführlich über das Decarboxylieren berichtet. Wenn Sie also mehr darüber erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen dringend, diesen Artikel zu lesen. Jetzt gehen wir schnell zur Standardmethode zur Aktivierung Ihres Weeds über.

Ein Gummibär enthält am Ende 4 mg THC. Das schon ordentlich!

Weed im Ofen decarboxylieren 

Nehmen Sie das Backblech aus dem Ofen und heizen Sie den Ofen auf 115 Grad vor. Legen Sie ein Blatt Backpapier auf das Backblech und verteilen Sie das zerbröckelte Weed so gleichmäßig wie möglich. Lassen Sie das Weed 45 Minuten lang decarboxylieren.

Schritt 2: Infundiertes Kokosöl herstellen

Nehmen Sie das Käsetuch und falten Sie es einige Male in zwei Hälften, bis Sie ein Quadrat von etwa 20 x 20 cm haben. Streuen Sie das jetzt aktive Weed in die Mitte des Käsetuchs. Falten Sie die beiden Enden des Käsetuchs um und rollen Sie es auf, damit nichts herausfallen kann. Binden Sie nun die Käsetuchrolle mit Weed, das mit dem Küchengarn verschlossen ist.

Stellen Sie den Topf in die große Pfanne. Füllen Sie den großen Topf gerade so weit mit Wasser, dass er nicht überläuft, und stellen Sie sie zusammen auf den Herd. Das Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser verhindert, dass die Temperatur des Öls 100 Grad überschreitet.

Geben Sie 80 Gramm Kokosöl in den Topf und legen Sie das mit Weed gefüllte Käsetuch in das Öl, sobald es flüssig ist. Lassen Sie das Öl 3 Stunden ziehen und rühren Sie es regelmäßig um. Überprüfen Sie auch den Wasserstand und füllen Sie nach, sobald genug verdunstet ist. Halten Sie den Wasserstand hoch, aber lassen Sie es nicht nichts über das Öl spritzen.

Nach drei Stunden können Sie das Käsetuch mit dem Weed mit einem Löffel aus dem Öl fischen. Stellen Sie sicher, dass es sich beim Entleeren nicht öffnet. 

Schritt 3: Gummibärchen herstellen

Nehmen Sie den Topf aus dem großen Topf mit Wasser. Sie können den großen Topf beiseitestellen. Stellen Sie nun den Topf auf schwache Hitze. Sofort 200 ml Fruchtsaft und einen halben Teelöffel Sojalecithin zum Öl geben. Wenn alles wieder flüssig und glatt ist, können Sie 120 Gramm Geleepudding, 3 Tropfen Terpene, 7 Gramm Gelatinepulver und einen halben Teelöffel Zitronensäure hinzufügen. 10 bis 15 Minuten rühren, bis eine schöne, gleichmäßige Mischung entsteht.

Wichtig: Die Gummibärchenmischung darf nicht kochen!

Reduzieren Sie die Hitze auf so niedrig wie möglich und rühren Sie gelegentlich weiter. Nehmen Sie nun die Pipette und befüllen Sie die Gummibärchenformen nacheinander. Arbeiten Sie schnell und effizient. Je schneller, desto besser das Ergebnis.

Tipp: Nachdem Sie die Formen befüllt haben, heben Sie die Formen für eine Weile an und lassen Sie sie auf die Theke fallen. Auf diese Weise treten die Luftblasen aus.

Jetzt können die Gummibärchen zum Härten in den Gefrierschrank. 20-25 Minuten sind genug. Sie können sie auch dortbehalten. Lassen Sie die Gummibärchen vor Gebrauch auf Raumtemperatur kommen.

Das Endresultat hängt von der Farbe des Gelatinepuddings ab.

Weed-Gummibärchen essen

Wenn Sie das Rezept sorgfältig befolgt haben, enthalten die Gummibärchen aus diesem Rezept 4 mg THC pro Stück. Zumindest dann, wenn eine Form 3,5 ml fasst. Das bedeutet, dass ein Gummibärchen stark genug für eine Nacht des Absackens ist! 5 mg THC pro Portion sind für Anfänger, die edibles probieren, ganz normal. 10 mg THC gelten als starke Dosis. Und da Sie mit diesem Rezept mindestens hundert Gummibärchen herstellen können, können Sie noch lange weitermachen! Dafür ist die Zitronensäure im Rezept übrigens gedacht: Dann können Sie sie einen Monat lang im Kühlschrank aufbewahren. Längere Lagerung? Lassen Sie sie im Gefrierschrank und sie bleiben auch in den kommenden Jahren genauso stark. 

Bärenstarke Gummibärchen

Sie können die Stärke der Gummibärchen erhöhen, indem Sie mehr Weed verwenden. In diesem Fall bedeutet doppelt so viel Weed auch doppelt so starke ‚Bären‘. Möchten Sie 10 mg THC pro Bärchen? Verwenden Sie dann 15 Gramm Weed mit 15% THC. Verwenden Sie übrigens stärkeres Weed wie unsere Girl Scout Cookies mit 28% THC? Dann sind Ihre Gummibärchen natürlich auch stärker. Sie können auch nur Kief verwenden, um Ihre Edibles herzustellen. Aber dann ist der THC-Prozentsatz sehr schwer zu bestimmen. Kief sind die feinsten Stücke aus der Mühle – idealerweise nur die Trichombecher. In der Praxis liegt der THC-Anteil von Kief zwischen 25 und 75%, da etwas Pflanzenmaterial darin gemischt ist. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Deshalb empfehlen wir eher Weed. Dann sind die THC-Prozentsätze nicht so abhängig von Ihrer Mühle und Technik.

Wollen Sie lieber Gummibärchen herstellen, die eher für den Anfänger geeignet sind? Dann können Sie weniger starkes Weed wählen wie z.B. CBD Critical Mass (6% THC) oder Auto CBD New York City Diesel (10% THC). Sie können die Cannabis-Menge auch halbieren.

Warnung: THC Gummibärchen sind auf jeden Fall hoch konzentriert. Nehmen Sie immer nur ein Gummibärchen auf einmal. Nicht innerhalb von 2 Stunden nach der Einnahme mit einem Joint oder einem Zug aus dem Vaporizer kombinieren. Nicht mit Alkohol kombinieren und auf keinen Fall am Verkehr teilnehmen.

Es kann bis zu zwei Stunden dauern, bis Sie die ersten Auswirkungen des Gummibärchens spüren. Dann können die Effekte aber vier bis zehn Stunden anhalten.

Genießen Sie‘s!